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Mit Magnetfeldern hören

Dieses Projekt, an dem alle 47 Schülerinnen und Schüler zweier 10. Klassen mitarbeiteten, hatte vier Schwerpunkte:

  • Physik im Kontext: Zwischen Elektromagnetismus und der Anwendung in der Induktionsanlage wurde ein erlebbarer Zusammenhang hergestellt.

  • Grundlegende Konzepte der Physik: Das Induktionsgesetz konnte mit sehr einfachen Mitteln in einer qualitativen Versuchsreihe erfahren werden (mit Magnetfeldern hören).

  • Gesellschaftliche Bedeutung: Die Schülerinnen und Schüler setzen sich  mit dem Thema „Schwerhörigkeit und Barrierefreiheit“  auseinander. Sie gewannen so Verständnis für die Situation Betroffener: „Blindheit trennt von den Dingen, Taubheit von den Menschen“  (Helen Keller).

  • Unterricht für Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 11 zu diesem Thema mit Hilfe selbst entworfener und gebauter Experimentierstationen.

 

Die Problemstellung: Trotz ihres Hörgerätes haben schwerhörige Menschen oft große Probleme, einen Sprecher zu verstehen. Das kann zum Beispiel im Kino, im Theater, bei Vorträgen oder auch im Klassenzimmer der Fall sein.

 

Schuld daran ist die Funktionsweise des Hörgerätes. Es macht nicht nur Erwünschtes lauter, sondern auch störende Nebengeräusche. Sein Träger hört dann nur noch ein Stimmgewirr und ist kaum mehr in der Lage, daraus die wichtigen Informationen zu filtern.

 

Die Lösung: Hilfe kann hier eine sehr einfache Anlage geben, die im Raum aufgebaut wird. Sie überträgt die Information mit Hilfe eines Magnetfeldes unmoduliert zur Telefonspule des Hörapparates.