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Ko-Konstruktion in mathematischen Problemlöseprozessen

Kooperative Lernformen in Dyaden oder Kleingruppen bieten Raum für jeden einzelnen, sich aktiv an Verständigungsprozessen über Mathematik zu beteiligen. Wie dieser kollektive Raum von den einzelnen Beteiligten für die Ermöglichung individueller Lernprozesse genutzt werden kann und wird, ist Fokus meines Vortrags. Dem Paradigma der interpretativen Unterrichtsforschung folgend dienen videografierte Unterrichtssequenzen als Basis für Rekonstruktionen kollektiver Bearbeitungsprozesse. Zentral für die Differenzierung individueller Lernräume im kollektiven Geschehen sind dabei das Konzept der Ko-Konstruktion und   partizipationstheoretische Überlegungen, die die jeweilige Rolle des einzelnen im ko-konstruktiven Prozess beschreiben. Der Schwerpunkt der eigenen empirischen Arbeiten liegt dabei in der Primarstufe.

 

Jun. Prof. Dr. Birgit Brandt
Leibniz-Universität Hannover und Goethe-Universität Frankfurt a.M.